Was ist eigentlich ein Schamane?

Das Wort Schamane ist eigentlich kein Titel, es beschreibt vielmehr einen Natur-Heiler,
der die materielle und immaterielle Welt wahrnehmen kann. Schamanen sind Menschen, die einen natürlichen Bezug zum gesamten Kosmos und der göttlichen Natur haben.
Die Gaben des hell-fühlen, hell-hören und hell-wissen sind im Vergleich zu anderen Menschen bereits stark ausgeprägt, wenn sie auf die Erde kommen.
Je mehr sich dieser Mensch für seine Fähigkeiten öffnet, je mehr kommt er in seine Kraft. Jeder Mensch hat übrigens einen gewissen Zugang zu diesen Dingen. Viele trauen sich nicht dem zu folgen, oder sind mit anderen Inspirationen beschäftigt.

Oft geht der Bereitschaft diese Gaben zu leben, eine intensive Lebens-Erfahrung voraus, oder sie sind bereits von ihren Familien erkannt und vorbereitet worden, wie wir es von Indigen Völkern her kennen.
Jeder Schamane trägt dabei Kleidung, die sein Volk repräsentieren. Die Schamanen der Anden z.B. tragen oft bunte Mützen und Farbenfrohe Kleidung.


Don Francesco & Dona Marlene, Peru 2023

Ihre tiefe Verbundenheit und Mitgefühl zur Natur und allen Wesen macht sie zu guten Begleitern, um Brücken zwischen, Mensch und Natur zu bauen.
Sie sind Heiler, Seher und balancieren die Naturkräfte aus.

Durch Trance-Reisen, Rituale und die Verbindung zu den Ahnen diagnostiziert und heilt ein Schamane körperliche, sowie seelische Blockaden, um die Balance für Individuen und die Gemeinschaft wiederherzustellen.

Schamanen erkennen auch das Ungleichgewicht in anderen Lebens-Bereichen und achten sehr darauf der Welt und Natur etwas zurück zu geben, wenn sie sich etwas genommen oder bekommen haben. Damit halten sie nichts für Selbstverständlich und leben in Dankbarkeit mit der Natur. Sie wissen auch um die Kraft von Segnungen, z.B. von Speisen. Denn alles kommt von Mutter Natur.

Gleichgewicht zwischen materieller und immaterieller Welt bedeutet Heilung.

Das Leben des Schamanen gleicht einer Zeremonie; alles behandelt er mit Ehrfurcht, auch das große Mysterium des Todes und das noch viel größere Mysterium des Lebens.

Er arbeitet mit seinen Geisthelfern, darunter auch seinen Ahnen, um seinem Volk und deren Erdmutter zu dienen und zwischen den spirituellen und den physischen Welten zu vermitteln. Wenn es darum geht, Leiden zu lindern, kümmert sich der Schamane immer zuerst um die spirituelle Wunde als Ursprung jeder Krankheit. Das Wissen um diese heilenden Kräfte des GEISTES stammt aus uralter Zeit und wurde seit Jahrtausenden weitergegeben.

Alle Krankheiten, sein sie körperlicher, emotionaler oder mantaler Art, sind letztlich Krankheiten des GEISTES. Dahinter können Seelenverluste stehen, energetische Eindringlinge, altes Karma oder andere spirituelle Ursachen.

Der Heilung des Geistes sollte auch parallel zu einer Schulmedizinischen Versorgung stattfinden, denn der Geist hat für die Heilung immer höchste Priorität.

Die tiefste Wunde die sich die Menschen bewusst machen dürfen, ist die Illusion das wir getrennt sind von der QUELLE, von Gott, Schöpfer. Wie du es nennst, spielt keine Rolle. Schamanen identifizieren sich nicht mit Religions-Richtungen. Ihnen ist bewusst, dass es um das Gefühl geht mit allem verbunden zu sein.

Schamanen arbeiten oft mit den Qualitäten von Krafttieren. Sie erscheinen ihnen manchmal als Helfer oder Botschafter, sie beschützen und schenken Schutz.

Die Trommel-Klänge verbinden sie mit dem Rhythmus der Erde.
Dabei kann die Trommel auch dazu dienen, sie in Trance zu versetzten.
In vielen alten Kulturen bringt die Trommel die Gemeinschaft zusammen.

Viele Schamanen arbeiten mit Steinen, Kristallen und Pflanzen.
Sie verbinden sich mit den Elementen ERDE, FEUER, WASSER und LUFT.

Die Schamanen sind die Hüter dieser Erde auf der du lebst. Denn nicht jeder Mensch hat ein Bewusstsein für Himmel und Erde. Deshalb ist es wichtig, dass es Schamanen gibt, die für die Balance des Lebens sorgen.

Durch sie kann man lernen die Welt mit anderen Augen zu sehen.

(Schreibe mir gerne, wenn du Fragen zu diesem Thema hast.)

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